FES   Die Nacht der Geschenke 11

josua

FES   Die Nacht der Geschenke 32

Luther

500 Jahre Luther – auch die FES griff dieses Thema in ihrem Musical auf. Am Tag der offenen Tür, am 11. März 2017, präsentierten die erweiterte Theater-AG und der Grundschulchor Szenen aus dem Leben des Reformators.

Auf der Bühne ist Luther, Katharina seine Frau, Mume Lene, eine Verwandte von Katharina, seine Kinder und einige Studenten in geselliger Runde zu sehen. „Wir wollen es wissen“ fragen die Kinder verstärkt durch den Grundschulchor – und Luther beginnt zu erzählen, unterstützt von seiner Frau Käthe und immer wieder unter Zwischenrufe der ehemaligen Nonne „Mume Lene“.

In Luthers Kindheit und Jugendjahre konnte man Einblick erhalten. Luther erging es nicht anders als den Schülern an der FES: Lernen, Lernen, Lernen. Luthers Vater wollte einen Juristen aus seinem Sohn Martin machen, doch Gott hatte andere Pläne….. Bei seiner Bekehrung bei einem Sturm im Wald, gab Martin Luther Gott das Versprechen, Mönch zu werden. Er setzte dies dann auch gleich in die Tat um. „Ora et labora“, bete und arbeite, Luthers Wunsch war es, Gott nahe zu sein.

„Nur wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt“ Diese Parolen führten dazu, dass Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Kirche von Wittenberg schlug in denen er seine Meinung zum Ablass und dem Handeln der Kirche darlegte.

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ - auch wenn dies dazu führte, dass man Luther nach dem Leben trachtete. Kurfürst Friedrich III. verschaffte ihm die Möglichkeit, sich als Junker Jörg auf der Wartburg zu verstecken, wo er die Gelegenheit wahr nahm die Bibel für das Volk zu übersetzen.

Käthe, meine liebe Käthe, wie Luther seine Frau, die ehemalige Nonne „Katharina von Bora“ nannte, heiratete ihn im Juni 1525. Die ersten Jahre waren schwer, Krieg, Pest sowie der Verlust zweier Kinder.

Während Luther über sein Leben berichtete wurden die einzelnen Szenen aus seinem Leben auf einer Nebenbühne dargestellt. Der Grundschulchor verstärkte einzelne Passagen mit Liedern. Es war eine gelungene Darbietung die Einblick in das Leben des Reformators schenkte und den Tag der offenen Tür in guter Weise abrundete.

Petra Bouren (FES-Mutter)