Abschlussfeier der Freien Evangelischen Schule Sommer 2017:

„Mögen sich in Ihrem Leben Türen öffnen, hinter denen Ihre Berufung auf Sie wartet!“

Mit Ablegen der Abschlussprüfungen der Werkrealschule, der mittleren Reife und des Abiturs bis zum Juli 2017 haben 4 Schülerinnen und Schüler der Klasse W9,  9 Schülerinnen und Schüler der Klasse W10 , 24 Schülerinnen und Schüler der Klasse R10 und 8 Schülerinnen und Schüler der K2 ihren Schulabschluss geschafft.

Die Sulzberghalle ist der traditionelle Schauplatz des abschließenden Events der feierlichen Zeugnisausgabe. 300 Schüler, Eltern und Gäste waren diesmal dabei. Bei der fünfzehnten Abschlussfeier der FES verließen von 55 Absolventen 45 die Schule. 10 Schüler aus der neunten Klasse der Werkrealschule machen weiter mit dem Ziel Mittlerer Bildungsabschluss.

Schulleiter Walter Rudolph gewährte in seiner Ansprache bildhaft den Absolventen die Erlaubnis „auszuschiffen“ und stellte fest, dass es nicht einfach ist, wenn das Schiff FES ohne einen Teil der Besatzung weiterfährt.  Nicht ohne Stolz berichtete er, dass alle 55 Prüflinge bestanden hätten. Neben der Vermittlung von Orientierungswissen sei es aber die Herausforderung der FES als christliche Schule, in besonderem Masse soziale Kompetenz weiterzugeben. Da Gott jeden Menschen in Liebe vor Augen hat sei das heranbilden positiver Persönlichkeitsmerkmale ein vorrangiges Ziel dieser besonderen Bildungseinrichtung.

Andreas Korinth bedankte sich im Namen des Elternbeirats in seinem Grußwort für Fleiß, Engagement und Disziplin der Schüler, für das emsige Mitwirken der Eltern und für den Einsatz der Lehrer, die nicht zuletzt auch bei der Vermittlung von Herzensbildung ganze Arbeit geleistet haben.

Viele Musikstücke wurden zwischen den Grußworten und den Zeugnisausgaben wieder dargeboten. Grundschulchor, Jazz-Combo und Streicherensemble lieferten unterhaltsame, bewegende und auch hoch professionelle Sets ab.  

Die feierlichen Zeugnisübergaben der einzelnen Abschlussklassen sind für Schüler und Klassenlehrer eine Gelegenheit, die zurückliegende Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen. Aus den jungen Wilden sind Absolventen geworden, stellte Angelika Rudolph, Klassenlehrerin der Realschule, fest und zitierte den Lyriker Günter Eich „Seid Sand, nicht Öl im Getriebe der Welt.“ 

Im Reifeprozess ist Potential entdeckt worden, so Karin Binder-Grieswald als Klassenlehrerin der W9. Und Marcus Masse, Klassenlehrer der W10, war berührt und bewegt davon, wie intensiv Persönlichkeiten herangewachsen und auch im täglichen Miteinander aneinander gewachsen sind.

Dr.Detlev Zimpel, der Bereichsleiter des Gymnasiums, sagte: „Auch wenn Existenz ohne Wagnis möglich ist, so lohnt sich doch der schwere Weg zum Abitur.“ Er lobte die Bodenständigkeit des diesjährigen Abi-Kurses und empfahl der Klasse: „Weichen Sie nicht vom dornigen Pfad der Tugend.“