Leitbild

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LEITBILD

“Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl.”

Psalm 1

„Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht; und was er macht, das gerät wohl.“

(Psalm 1)

Das Bäumchen in unserem Schullogo symbolisiert diese Worte aus Psalm 1. Der Same wurde Anfang der Neunzigerjahre ausgestreut, als engagierte Christen im Raum Lahr den Trägerverein für die FES Lahr gründeten.

Was im Glauben klein begann, ist inzwischen zu einem stattlichen Baum gewachsen: Rund 630 Schüler besuchen heute unsere Grundschule (zweizügig), Werkreal-, Realschule und das Gymnasium (jeweils einzügig). Die maximale Klassengröße beträgt 24 Schülerinnen und Schüler.

Als moderne Bildungseinrichtung nutzen wir dafür die Funktion einer Leitidee.  Diese Leitidee nennt allen am Bildungsprozess Beteiligten die gemeinsame Aufgabe:

Wir bilden und erziehen im Wissen um Herkunft, Sinn und Ziel.

Aus dieser Zielvorgabe können viele Unterrichtsaktivitäten, Zusatzangebote  und pädagogische Maßnahmen abgeleitet werden. Sei es der wertschätzende Umgang miteinander, sei es die kurze Andachtszeit am Morgen oder sei es ein breites Förderangebot, um die Entfaltung der Begabungen zu ermöglichen.

Die Leitidee gliedert sich in folgende Unterziele:

  • vielfältig entfalten
    das ist die Orientierung an den Fähigkeiten des Kindes
  • nachhaltig befähigen
    das ist die Orientierung am Bildungsplan (an den Bildungsstandards)
  • umfassend erschließen
    das ist die Orientierung an der vielschichtigen Realität des Lebens
    verantwortungsvoll leiten
    das ist die Orientierung an der einzigartigen Berufung des Menschen
  • Persönlichkeiten in Liebe prägen und stärken
    z.B. durch das erlebnispädagogische Profil
  • Selbständigen Bildungserwerb unterstützen
    z.B. durch das Entwickeln einer konstruktiven Fragehaltung oder durch das SlS – Schüler lehren Schüler-Konzept
  • Lebendiges und befreites Christsein vorleben
    das erfordert unser Vorbild.
  • Glauben eröffnen
    durch besondere Veranstaltungen und persönliche Gespräche
  • Beziehungsfähigkeit fördern
    in unserer täglichen Schulgemeinschaft, in Teamarbeit und dem Projekt SE – Soziales Engagement

Achtjähriges oder neunjähriges Gymnasium?

Achtjähriges oder neunjähriges Gymnasium?

Achtjähriges oder neunjähriges Gymnasium?

Die Diskussion um die Frage nach allgemeiner Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums ist spätestens seit der Elterninitiative pro G9, die es immerhin auf über 100.000 Unterschriften brachte, voll entbrannt (unterschwellig war sie nie ganz verstummt). Bisher sind in Baden-Württemberg nur noch 44 Gymnasien mit G9 zugelassen, alle anderen mussten umstellen. Nun muss man sich also in Stuttgart damit beschäftigen. 

Die Position der FES ist diesbezüglich von Anfang an bekannt: Wir haben nach Abstimmung mit den Eltern, die mehrheitlich klar dafür waren, zum erstmöglichen Zeitpunkt den Antrag auf Umstellung zu G9 gestellt – mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und Papier übrigens– und sind immer noch pro G9. Die Gründe dafür waren und sind vielfältig: Weniger Nachmittagsunterricht, folglich auch mehr Zeit für Vereine und eigene Interessen, auch unsere AGs wurden nach der Umstellung von G8 auf G9 wieder voller (also das, was einen an Schule wirklich interessiert) und die gesamte Schulzeit sollte durch die Dehnung des Stoffes etwas stressfreier und Gelerntes besser verarbeitet werden können. Das mit dem Stress ist übrigens keine Lappalie, denn der Stoff des alten neunjährigen Gymnasiums wurde bei Einführung des G8 ja nicht gekürzt, sondern nur gepresst. Was in nicht wenigen Fällen zu Wochenstundenzahlen von 38 führte und mit der weiteren Folge, dass jetzt eine Studie aus Baden-Württemberg von 2022 bei den G8-Schülern einen schlechteren Gesundheitszustand als bei den G9ern markiert.

 

Ursprünglich war das G8 aus rein ökonomischen Gründen eingeführt worden, mit dem Zweck, die Abiturienten durch die verkürzte Zeit entsprechend früher in Ausbildung und Beruf und damit in die Steuerpflicht zu führen (vgl. dazu auch eine SWR-Sendung „G8 versus G9 – welcher Weg zum Abitur ist besser?“).  Nun ist aber Fakt, dass im G8 die Schülerinnen und Schüler sehr oft nach dem Turbo-Abi die Nase vom „Verkopften“ so voll hatten, dass sie im darauffolgenden Jahr oft erst einmal auf lange Reisen gingen und damit eben doch nicht eher an die Universität kamen oder in den Arbeitsmarkt eintraten, wie sich das die Befürworter des G8 vorgestellt hatten. Und diejenigen, die sich doch schon mit 17 Jahren auf den Weg an die Uni machten, mussten Mama und Papa bei der Zimmersuche aktivieren, weil man minderjährig noch keinen Mietvertrag allein unterschreiben kann und selbst für solch einfache und notwendige Dinge wie den Ausweis für die Bibliotheks-Ausleihe die elterliche Unterschrift braucht.

Viele Bundesländer, selbst die einstmals so befürwortenden Bayern, sind mittlerweile zum alten G9 zurückgekehrt oder lassen auch bei allgemeinbildenden Gymnasien – soweit möglich – beide Varianten zu. Meine persönliche Ansicht: Ich habe in beiden Varianten unterrichtet, kann also vergleichen, und ich halte für die Schülerinnen und Schüler aus oben genannten und auch entwicklungspsychologischen Gründen G9 für die bessere Schulform.

 

D. Zimpel

Weihnachtsaktion für die Lahrer Tafel

Weihnachtsaktion für die Lahrer Tafel

Weihnachtsaktion für die Lahrer Tafel

Mit großer Freude hat wieder unsere adventliche  Sammelaktion für die Lahrer Tafel begonnen. Die Schulgemeinschaft sammelt haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Tomaten- und Fischkonserven, Hülsenfrüchte und mehr für bedürftige Kunden der Tafel. An drei Stationen kann man in den Schulgebäuden die Spenden in die Boxen unter den Weihnachtsbaum einlegen. Geldspenden können im Sekretariat eingeworfen werden.

Unterstützung hierfür kam von der SMV (Dekoration), den Hausmeistern und von Schülern, die die Plakate im Kunst-Unterricht gestalteten. Toll!