Mitarbeiterklausurtagung vom 6.-8.11.2025

Mitarbeiterklausurtagung vom 6.-8.11.2025

Eine Zeit, in der das Wohl der Mitarbeiter im Mittelpunkt steht

„Es ist ein Privileg, dass wir als Mitarbeiter einfach gemeinsam 48 Stunden hier sein dürfen, um aufzutanken.“ Mit diesen Worten brachte eine Teilnehmerin beim Mittagessen auf den Punkt, was die Klausurtagung der FES-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter so besonders machte. „Wo gibt es so etwas schon, dass sich der Arbeitgeber um das geistige und geistliche Wohl seiner Mitarbeitenden sorgt? Genau das ist es doch, was unsere Schule ausmacht.“

Unter dem Motto „Botschafter – Identität, Auftrag, Ausrüstung“ traf sich das Kollegium, Mitarbeiter der Verwaltung, Haustechnik und Betreuung vom 6. bis 8. November im Haus Bethanien in Langensteinbach. Drei thematische Einheiten, ein Abend mit Lobpreis und Gemeinschaft sowie ein abschließender Gottesdienst prägten die gemeinsame Zeit.

Neben geistlichem Input blieb viel Raum für Ruhe, Natur und gute Gespräche. „Hier konnte ich nach langer Zeit mal wieder acht Stunden am Stück schlafen“, erzählte ein Kollege. Eine andere lachte: „Afrikanisches Curry genießen, ohne vorher einkaufen, kochen oder anschließend aufräumen zu müssen – das allein war Erholung pur.“

Auch persönliche Momente der Stille fanden Platz: „Ich habe mich im Wald auf eine Bank gesetzt und einfach noch einmal meine Eindrücke aus dem letzten Themenblock reflektiert.“

Die ausgezeichnete Küche des Hauses, die herbstliche Umgebung und die herzliche Atmosphäre trugen ihren Teil dazu bei, dass Teilnehmer gestärkt und ermutigt als „Botschafter“ in den Schulalltag zurückkehrten. Ein besonderes Highlight war der Bunte Abend, der mit kreativen Beiträgen und viel Humor die Lachmuskeln forderte. „Das gemeinsame Lachen und sich selbst nicht zu ernst zu nehmen hat mir sehr gutgetan.“

Ob auch die Schülerinnen und Schüler etwas von der neuen Energie und Freude ihrer Lehrer spüren?

Vortrag: Neue Medien | 26.6.2025

Vortrag: Neue Medien | 26.6.2025

Wir laden alle Eltern und interessierte zu diesem spannenden Thema ein:

N e u e   M e d i e n
Kindgerechter Umgang mit Smartphone, Computer & Internet

Referent: Alexander Neuherz, FES-Aula (Rainer-Haungs-Str3).

Weitere Infos auf dem Flyer unten

Achtjähriges oder neunjähriges Gymnasium?

Achtjähriges oder neunjähriges Gymnasium?

Die Diskussion um die Frage nach allgemeiner Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums ist spätestens seit der Elterninitiative pro G9, die es immerhin auf über 100.000 Unterschriften brachte, voll entbrannt (unterschwellig war sie nie ganz verstummt). Bisher sind in Baden-Württemberg nur noch 44 Gymnasien mit G9 zugelassen, alle anderen mussten umstellen. Nun muss man sich also in Stuttgart damit beschäftigen. 

Die Position der FES ist diesbezüglich von Anfang an bekannt: Wir haben nach Abstimmung mit den Eltern, die mehrheitlich klar dafür waren, zum erstmöglichen Zeitpunkt den Antrag auf Umstellung zu G9 gestellt – mit einem erheblichen Aufwand an Zeit und Papier übrigens– und sind immer noch pro G9. Die Gründe dafür waren und sind vielfältig: Weniger Nachmittagsunterricht, folglich auch mehr Zeit für Vereine und eigene Interessen, auch unsere AGs wurden nach der Umstellung von G8 auf G9 wieder voller (also das, was einen an Schule wirklich interessiert) und die gesamte Schulzeit sollte durch die Dehnung des Stoffes etwas stressfreier und Gelerntes besser verarbeitet werden können. Das mit dem Stress ist übrigens keine Lappalie, denn der Stoff des alten neunjährigen Gymnasiums wurde bei Einführung des G8 ja nicht gekürzt, sondern nur gepresst. Was in nicht wenigen Fällen zu Wochenstundenzahlen von 38 führte und mit der weiteren Folge, dass jetzt eine Studie aus Baden-Württemberg von 2022 bei den G8-Schülern einen schlechteren Gesundheitszustand als bei den G9ern markiert.

 

Ursprünglich war das G8 aus rein ökonomischen Gründen eingeführt worden, mit dem Zweck, die Abiturienten durch die verkürzte Zeit entsprechend früher in Ausbildung und Beruf und damit in die Steuerpflicht zu führen (vgl. dazu auch eine SWR-Sendung „G8 versus G9 – welcher Weg zum Abitur ist besser?“).  Nun ist aber Fakt, dass im G8 die Schülerinnen und Schüler sehr oft nach dem Turbo-Abi die Nase vom „Verkopften“ so voll hatten, dass sie im darauffolgenden Jahr oft erst einmal auf lange Reisen gingen und damit eben doch nicht eher an die Universität kamen oder in den Arbeitsmarkt eintraten, wie sich das die Befürworter des G8 vorgestellt hatten. Und diejenigen, die sich doch schon mit 17 Jahren auf den Weg an die Uni machten, mussten Mama und Papa bei der Zimmersuche aktivieren, weil man minderjährig noch keinen Mietvertrag allein unterschreiben kann und selbst für solch einfache und notwendige Dinge wie den Ausweis für die Bibliotheks-Ausleihe die elterliche Unterschrift braucht.

Viele Bundesländer, selbst die einstmals so befürwortenden Bayern, sind mittlerweile zum alten G9 zurückgekehrt oder lassen auch bei allgemeinbildenden Gymnasien – soweit möglich – beide Varianten zu. Meine persönliche Ansicht: Ich habe in beiden Varianten unterrichtet, kann also vergleichen, und ich halte für die Schülerinnen und Schüler aus oben genannten und auch entwicklungspsychologischen Gründen G9 für die bessere Schulform.

 

D. Zimpel

Info letzter Schultag vor Weihnachtsferien

Info letzter Schultag vor Weihnachtsferien

Schulschluss ist am Freitag, 20.12.2024 für alle Klassen um 11.30 Uhr.
Die Nachmittagsbetreuung für die angemeldeten Kinder findet wie gewohnt statt.

Wir wünschen allen in der Schulgemeinschaft schöne Ferien & gesegnete Weihnachten!